Wieder einmal kam ein etwas älteres betagtes Notebook mit Schrammen und Macken und verzogenen Deckel bei uns auf den OP-Tisch.
Alle Wiederbelebungsversuche ließen das Display kalt. Aber das Wichtigste, so stellte der Notarzt in seiner ersten Diagnose fest; die Lunge geht noch, wenn auch fast unsichtbar, da der Bildschirm kein Lebenszeichen mehr von sich gibt.
Erste Rettungsmaßnahme: eine Bypass-Operation: (da die Wiederbelebung auch unter Einsatz starker Mittel, nicht wirklich zur Erholung des Patienten dienen würde.)

Also kurzerhand den Monitor angeschlossen und zumindest mal eben die Lunge abgehört.

Puh, das war knapp, es besteht noch Hoffnung, ganz tief ist noch ein schwaches Lebenszeichen zu hören und alle Daten sind noch drauf, das System zeigt sich auch stabil, zumindest am dazugeschalteten TFT-Überwachungsmonitor. Eine akute Herztransplantation, in diesem Falle das Display würde das Maß der gesetzl. Versicherten bei weitem übersteigen, und gleichfalls stellt sich die Frage, ob es nicht langsam Zeit ist, die Rente für das „alte Schätzchen“ einzureichen.

Mal ehrlich; nach 7- 8 Jahren einwandfreien Dienst, sollte man vor jeder größeren OP schon mal bei der Kasse nach der Kostenübernahme anfragen. In diesem Falle hatte sich die Besitzerin eh schon mental und gedanklich von Ihrem treuen elektronischen Begleiter verabschiedet und Ihre Daten, die Sie natürlich schon längst mal auf eine USB-Festplatte oder eine DVD sichern wollte, abgeschrieben.

Zum Glück kam Sie, bevor Sie Ihr Notebook auf dem Balkon im siebten Stock den Stoss des Todes geben wollte, mit einem leichten Hoffen in unsere Notebook-Klinik. Nachdem wir die Lungenmaschine angeschlossen und den wirtschaftlichen Totalschaden feststellten, blieb uns nicht anderes übrig, als den Totenschein zu unterschreiben.
Doch zuvor transplantierten wir den Inhalt Ihrer Festplatte mit samt Ihren Bildern und Briefen und E-Mails auf Ihren neuen frisch ausgesuchten HP-Laptop. Für den Sie nur unwesentlich mehr investiert hat, als das Sie für die Reparatur Ihres „Alten“ hätte zahlen müssen.

Nach der dreistündigen OP, konnten wir das „Neue Notebook“ mit dem kompletten Inhalt des alten „Verschrotteten“ in den Erholungsraum entlassen. Unmittelbar, nachdem das frisch operierte „NEUE HP-NOTEBOOK“ die Intensiv-Station verlassen hat, kümmerte sich sofort unser Team um den Gesundheitszustand und säuberte kuzer Hand mal eben die Atemwege und löste die Verstopfungen, die das alte Windows-Herz, das ja nun im neuen Körper schlägt, gleich um 50 % schneller starten ließ.
Um auch in Zukunft vor Viren und anderen Schädlingen geschützt zu sein, pflanzten wir nach der OP noch eben eine kommerzielle Securityty-Lösung aus dem Hause Kaspersky ein. Leider gibt´s das Kaspersky nicht auf Kassenrezept, doch die 40,00 € sind eine Investition die sich garantiert auszahlen würde.
Das bestätigen uns tag-täglich unsere Kunden, die Ihren Kassen-Virenschutz gegen ein Privat-Rezept eingetauscht haben.

Zwei Tage nach der ersten Diagnose konnten wir den Patienten mit frischen Updates und neuem Lebensmut und rasanter Geschwindigkeit unter Begleitung Ihrer Besitzerin wieder aus der Notebook-Klinik entlassen. Glücklich und mit allen Daten und Inhalten versorgt wird die Besítzerin in den kommenden Tagen dann Ihrem neuen Begleiter pflegen und hegen.

Hier hat sich das Team vom PC-Doktor-Dortmund mal wieder selbst übertroffen:
schnelle Reaktionszeit; kundenorientierte Beratung; Top-Preis und wieder ein zufriedener Kunde, der auf seine Bilder und Briefe nicht verzichten muß, trotz vernachlässigter Sicherung.