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16 Millionen e-Mail-Passwörter gestohlen


die e-Mail Zugangsdaten von 16 Millionen Nutzern wurden gestohlen

die Betrüger könnten mit den Daten nicht nur auf die E-Mail-Konten zugreifen, sondern möglicherweise auch auf andere Accounts, etwa in sozialen Netzwerken oder bei Online-Shops, falls dort die gleichen Anmeldedaten benutzt würden.

wer betroffen ist …?

mind. 8 Millionen Deutsche Konten waren dabei!

Wer fürchtet, von dem Datenklau betroffen zu sein, kann unter sicherheitstest.bsi.de seine E-Mail-Adresse überprüfen lassen. Die Behörde gleicht die Adresse mit den Millionen Datensätzen ab, die in den kriminellen Netzwerken entdeckt wurden. Das BSI empfiehlt Betroffenen, alle benutzten Computer auf Schadsoftware zu prüfen. Dazu gibt es sogar eine passende Anleitungen auf der Internetseite.
BSI Testseite zum Überprüfen des E-Mail-Accounts

Allerdings ist Geduld angesagt, den da über diese Diebstahlmeldung den ganzen Tag über im Radio und TV berichtet wird, ist der Server der BSI-Behörde vollkommen überlastet und war heute oftmals nicht zu erreichen

schnell die Passwörter ändern

Außerdem sollten alle Passwörter für Online-Dienste geändert werden – egal ob für E-Mails, soziale Netzwerke wie Facebook, Online-Shops wie Amazon oder andere Angebote. Hintergrund ist, dass die Betrüger mithilfe der Schadsoftware auch diese Daten ausspioniert haben könnten. Das BSI gibt auf seiner Website Tipps zur Erstellung möglichst sicherer Passwörter.

Den Angaben zufolge entdeckten Ermittler und Wissenschaftler die 16 Millionen Datensätze in sogenannten Botnetzen. Dabei handelt es sich um ein Netzwerk von Computern, auf denen ein bestimmtes Programm ohne Wissen der Benutzer installiert wurde. Mithilfe dieser Software können Kriminelle beispielsweise die Daten des Benutzers ausspähen oder über dessen E-Mail-Adresse Spam-Nachrichten verschicken.

Nach diesem Vorfall wird klar, das man auch als vorsichtiger Internet-Benutzer nicht ohne ein passendes Virenschutzprogramm auskommt und man regelmäßig seine Passworte ändern sollte.

hier ein paar Tipps zum Umgang mit Passworten:

  • erstellen Sie komplizierte Passworte mit mindestens 8 – 15 Zeichen
  • Nutzen Sie keine Namen oder Geburtsdaten
  • erstellen Sie komplexe Passworte vermischt mit Sonderzeichen und Zahlen
    z.B. M1aw1Ropel8scona
  • Bauen Sie sich eigene Eselsbrücken zum Erinnern an das Passwort
    „M“ein „1“(erstes)  „a“(Auto) „w“ war „1“ ein „O“ Opel „8“ für Acht von Ascona „A“Ascona
  • Nutzen Sie für verschiedene Webseiten, ebay, Amazon, Mail, Online-Banking usw. unterschiedliche Passworte
  • Kleben Sie keinen Zettel mit Ihrem Passwort unter die Tastatur
  • Schreiben Sie Ihre Passwörter nicht unverschlüsselt in Ihr Handy
  • Ändern Sie Ihre Passworte bei allen Diensten regelmäßig

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